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Barbara Frischmuth
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Barbara Frischmuth (* 5. Juli 1941 in Altaussee, Salzkammergut; â 30. März 2025 ebendacite-ref-kleinezeitung-1-0[1]) war eine Ăśsterreichische Schriftstellerin und Ăbersetzerin.
Contents
⢠Leben
⢠Werke
⢠Theaterstßcke
⢠Libretti
⢠HÜrspiele
⢠Ăbersetzungen
⢠Filme
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Barbara Frischmuth wurde in Altaussee als Tochter des Hoteliers Anton Frischmuth und seiner Gattin Maria (geb. Schmidt) geboren. Sie blieb das einzige Kind aus dieser Ehe. Nach dem Tod des Vaters, er fiel im Zweiten Weltkrieg 1943 in Russland, fĂźhrte seine Witwe den Hotelbetrieb des âParkhotelsâ am Altausseer Seecite-ref-0-2-0[2] bis 1956 weiter.
Barbara verbrachte ihre Kindheit in Altaussee. Ab Herbst 1951 besuchte sie das Gymnasium und Pensionat der Kreuzschwestern in Gmunden, ihre Sommerferien verbrachte sie in Altaussee. Die Gymnasialoberstufe besuchte Barbara Frischmuth zunächst im Privat-Realgymnasium Bad Aussee. Nachdem ihre Mutter 1956 das Parkhotel hatte aufgeben mĂźssen, Ăźbersiedelte sie mit ihr nach Graz. Maria Frischmuth fĂźhrte in Graz bis 1976 das Gasthaus Brauhaus Reininghaus in Eggenberg.cite-ref-3[3] 1959 bestand Barbara Frischmuth die Matura am 2. Bundesrealgymnasium fĂźr Mädchen in der Grazer PestalozzistraĂe.cite-ref-0-2-1[2] An der Karl-Franzens-Universität studierte Frischmuth ab Herbst 1959 am Dolmetsch-Institut TĂźrkisch und Englisch. Da sie 1960 als erste Europäerin ein Stipendium fĂźr die anatolische Universität Erzurum erhielt, verbrachte sie neun Monate in der TĂźrkei. Nach ihrer RĂźckkehr nach Graz im Februar 1961 gab sie ihr Englisch-Studium auf und wendete sich dem Ungarischen zu. 1962 legte sie erfolgreich die FachprĂźfung fĂźr Ăbersetzer aus dem TĂźrkischen ab, 1964 die FachprĂźfung aus Ungarisch.cite-ref-0-2-2[2] 1964 Ăźbersiedelte Frischmuth nach Wien, wo sie ein Doktoratsstudium der Turkologie, Iranistik und Islamkunde begann. Im Herbst 1966 brach sie ihr Studium ab und wurde hauptberuflich als Schriftstellerin und Ăbersetzerin aktiv. FĂźr ihre Arbeit inspiriert wurde sie u. a. von H. C. Artmann, E. T. A. Hoffmann, Arno Schmidt, Lewis Carroll und James Joyce.
Schon während ihrer Studienzeit verĂśffentlichte sie Gedichte und wurde 1962 Mitglied der später sogenannten âGrazer Gruppeâ. Sie nahm an Lesungen teil und kam mit dem Forum Stadtpark in Kontakt, zu dessen GrĂźndungsmitglied sie während ihrer Zeit in Erzurum ernannt wurde. Mehrere Auslandsaufenthalte fĂźhrten sie in die TĂźrkei, nach Ungarn, Ăgypten, England, China, Japan und die USA, wo sie am Oberlin College in Ohio und an der Washington University in St. Louis Vorlesungen hielt.
Am 22. März 1971 heirateten Barbara Frischmuth und Gßnther Grßn (* 2. Mai 1942).cite-ref-0-2-3[2] Zwei Jahre später, am 1. Dezember 1973, kam in Wien ihr Sohn Florian Anastasius Grßn zur Welt. 1974 kehrte Barbara Frischmuth mit ihrem Kind fßr einen Sommer nach Altaussee zurßck. Gßnther Grßn betrieb als Sulky-Fahrer Pferdesport, und die Familie lebte in einem Gestßt mit vierzig Pferden in dem niederÜsterreichischen Ort Oberweiden.
Ab Mitte der 1970er Jahre ging die Ehe allmählich in die Brßche. Nach der Scheidung am 18. August 1977 nahm Barbara Frischmuth wieder offiziell ihren Geburtsnamen an. Sie verbrachte immer mehr Zeit in Altaussee, wo sie am 25. März 1988 den Psychiater und Neurologen Dirk Penner heiratete.cite-ref-0-2-4[2]
Seit 1999 lebte die Autorin wieder dauerhaft in Altaussee, wo sie sich unter anderem als langjährige Obfrau und Schirmherrin des Literaturmuseums Altaussee besonders verdient machte.cite-ref-4[4] In Altaussee befindet sich auch ihr Garten, der den Stoff fĂźr ihre drei Gartengeschichten-BĂźcher lieferte. Sie war als Schriftstellerin, Ăbersetzerin und Kolumnistin tätig. Barbara Frischmuth war weiters die Nichte von Edith Hauer-Frischmuth, deren Lebensgeschichte sie in ihr Werk Einander Kind einflieĂen lieĂ, zu der sie allerdings ein familiär gespaltenes Verhältnis hatte.
Auszeichnungen und Ehrungen
⢠1970 Staatsstipendium fßr Literatur des Bundesministeriums fßr Unterricht und Kunst
⢠1972 Ăsterreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis des Bundesministeriums fĂźr Unterricht und Kunst fĂźr KinderbĂźcher
⢠1973 Anton-Wildgans-Preis
⢠1973 Literaturpreis des Landes Steiermark
⢠1975 FÜrderungspreis der Stadt Wien fßr Literatur
⢠1976 âWriter in residenceâ des Oberlin College in Ohio
⢠1978 Dramatikerstipendium des Bundesministeriums fßr Unterricht und Kunst
⢠1979 Literaturpreis der Stadt Wien
⢠1980 Buchprämie des Bundesministeriums fßr Unterricht und Kunst
⢠1983 Ida-Dehmel-Literaturpreis
⢠1986 Buchprämie des Bundesministeriums fßr Unterricht und Kunst
⢠1988 Manuskripte-Preis fßr das Forum Stadtpark des Landes Steiermark
⢠1990 Szlabbezs-Preis des Internationalen HÜrspielzentrums Unterrabnitz
⢠1995 Ăsterreichischer Staatspreis fĂźr Kinder- und Jugendliteratur fĂźr Gutenachtgeschichte fĂźr Maria Carolina
⢠1999 Franz-Nabl-Preis
⢠2003 Josef-Krainer-Preiscite-ref-7[7]
⢠2019 Goldenes Ehrenzeichen fßr Verdienste um das Land Wiencite-ref-8[8]
⢠2019 Ehrenring des Landes Steiermarkcite-ref-9[9]
⢠2024 Ehrenzeichen des Landes Steiermark fßr Wissenschaft, Forschung und Kunst, I. Klassecite-ref-10[10]
Werke
Romane, Erzählungen
⢠Die Klosterschule. Frankfurt/Main 1968.
⢠Geschichten fßr Stanek. Berlin 1969.
⢠Tage und Jahre. Sätze zur Situation. Salzburg, Wien 1971.
⢠Das Verschwinden des Schattens in der Sonne. Frankfurt/Main 1973; als dtv-Taschenbuch, neue reihe, Mßnchen 1980, ISBN 3-423-06302-5.
⢠Rßckkehr zum vorläufigen Ausgangspunkt. Residenz Verlag, Salzburg/Wien 1973, ISBN 3-7017-0044-3.
⢠Haschen nach Wind. Erzählungen. Residenz Verlag, Salzburg/Wien 1974, ISBN 3-7017-0111-3.
⢠beide als dtv-Taschenbuch, neue reihe, Mßnchen 1978, ISBN 3-423-06339-4.
⢠Die Mystifikationen der Sophie Silber. Roman. Salzburg/Wien 1976, ISBN 3-7017-0152-0.
⢠Amy oder Die Metamorphose. Roman. Salzburg, Wien 1978.
⢠Entzug â ein Menetekel der zärtlichsten Art. Pfaffenweil 1979.
⢠Kai und die Liebe zu den Modellen. Roman. Residenz Verlag, Salzburg/Wien 1979, ISBN 3-7017-0224-1; als dtv Taschenbuch, neue reihe, Mßnchen 1980, ISBN 3-423-06313-0.
⢠Bindungen. Erzählungen. Salzburg, Wien 1980.
⢠Die Ferienfamilie, Roman. Residenz Verlag, Salzburg/Wien 1981, ISBN 3-7017-0286-1; als dtv-Taschenbuch: Mßnchen 1984, ISBN 3-423-10273-X.
⢠Landschaft fßr Engel. Wien u. a. 1981.
⢠Die Frau im Mond. Roman. Salzburg, Wien 1982.
⢠Vom Leben des Pierrot. Erzählungen. Mit Holzschnitten von Alfred Pohl, Pfaffenweil 1982.
⢠Traumgrenze. Erzählungen. Salzburg, Wien 1983.
⢠Kopftänzer. Roman. Residenz Verlag, Salzburg/Wien 1984, ISBN 3-7017-0380-9.
⢠Herrin der Tiere. Erzählung. Salzburg, Wien 1986.
⢠Ăber die Verhältnisse. Roman. Salzburg/Wien 1987, ISBN 3-7017-0506-2.
⢠MÜrderische Märchen. Erzählungen. Salzburg, Wien 1989.
⢠Einander Kind. Roman. Salzburg, Wien, Residenz 1990.
⢠Mister Rosa oder Die Schwierigkeit, kein Zwerg zu sein. Spiel fßr einen Schauspieler. Wien 1991.
⢠Traum der Literatur â Literatur des Traums. Salzburg, Wien 1991.
⢠Wassermänner. Lesestßcke aus Seen, Wßsten und Wohnzimmern. Salzburg, Wien 1991.
⢠Hexenherz. Salzburg, Wien 1994.
⢠Die Schrift des Freundes. Salzburg, Wien, Residenz 1998.
⢠Fingerkraut und Feenhandschuh. Ein literarisches Gartentagebuch. Berlin, Aufbau 1999.
⢠Schamanenbaum. Gedichte. Graz, Wien, Droschl 2001.
⢠Die Entschlßsselung. Roman. Berlin, Aufbau 2001.
⢠LÜwenmaul und Irisschwert. Gartengeschichten. Berlin, Aufbau 2003.
⢠Der Sommer, in dem Anna verschwunden war. Berlin, Aufbau 2004.
⢠Marder, Rose, Fink und Laus. Meine Garten-WG. Graz, Wien, Droschl 2007.
⢠Vergiss Ăgypten. Ein Reiseroman. Berlin, Aufbau 2008.
⢠Die Kuh, der Bock, seine Geiss und ihr Liebhaber. Tiere im Hausgebrauch. Mit Grafiken von Wouter Dolk, Berlin, Aufbau 2010.
⢠Woher wir kommen. Aufbau, Berlin 2012, ISBN 978-3-351-03508-2.
⢠Der unwiderstehliche Garten. Aufbau, Berlin 2015.
⢠Verschßttete Milch. Roman. Aufbau-Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-351-03710-9.
⢠Dein Schatten tanzt in der Kßche. Erzählungen. Aufbau-Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-351-03861-8.
⢠Natur und die Versuche, ihr mit Sprache beizukommen. Residenz, Salzburg 2021, ISBN 978-3-7017-3528-0.
⢠Schaufel, Rechen, Gartenschere. Was die Hände brauchen. Residenz, Salzburg 2023, ISBN 978-3-7017-3582-2.
⢠Die SchÜnheit der Tag- und Nachtfalter. Erzählungen. Residenz, Salzburg 2025, ISBN 978-3-7017-1804-7.
Kinder- und JugendbĂźcher
⢠Amoralische Kinderklapper, 1969.
⢠Der Pluderich, 1969.
⢠Philomena Mßckenschnabel, 1970.
⢠Polsterer, mit Illustrationen v. Robert Zeppel-Sperl, 1970.
⢠Die Prinzessin in der Zwirnspule und andere Puppenspiele fßr Kinder, mit Illustrationen v. Ulrike Enders, 1972.
⢠Ida â und Ob, 1972.
⢠Grizzly Dickbauch und Frau Nuffl, mit Linolschnitten v. Axel Hertenstein, 1975.
⢠Der liebe Augustin, mit Illustrationen v. Inge Morath, 1981.
⢠Die Ferienfamilie, 1981.
⢠Biberzahn und der Khan der Winde, mit Illustrationen v. Angelika Kaufmann, 1990.
⢠Sommersee, 1991.
⢠Machtnix oder Der Lauf, den die Welt nahm. Eine Bildergeschichte, 1993.
⢠Gutenachtgeschichte fßr Maria Carolina, mit Illustrationen v. Ducan Kållay, 1994.
⢠Vom Mädchen, das ßbers Wasser ging, mit Illustrationen v. Dusan Kållay, 1996.
⢠Donna & Dario, 1997.
⢠Die Geschichte vom Stainzer Kßrbiskern, mit Illustrationen v. Låszló Varvasovsky, 2000.
⢠Alice im Wunderland, mit Illustrationen v. Jassen Ghiuselev, 2000.
TheaterstĂźcke
⢠Der grasgrßne Steinfresser, 1973.
⢠Die Prinzessin in der Zwirnspule, Regie: Georg Ourth, Salzburger Landestheater, 1976.
⢠Daphne und lo oder Am Rande der wirklichen Welt, Schauspielhaus Wien, 1982.
⢠Mister Rosa oder Die Schwierigkeit, kein Zwerg zu sein. Groteske. Regie: Udo Schoen. Aachen: Stadttheater, 1989.
⢠Anstandslos. Eine Art Posse. Regie: Michael Gampe. Wien: Volkstheater in den AuĂenbezirken, 1994.
⢠Eine kurze Geschichte der Menschheit. Dramatisierung fßr Optisches Konzert. Musik: Marco Schädler, Konzept, Bearb., Regie: Johannes Rausch. Choreografie: Guillermo Horta Betancourt. Feldkirch: Saal der Arbeiterkammer, 1994.
⢠Lilys Zustandekommen. Monolog, geschrieben fßr Anna Maria Gruber/Irmi Horn. Regie: Steffen HÜld. Graz: forum stadtpark theater in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens 2002.
⢠Rabenmutter. Melodrama 1989. Regie: Michael A. Richter. Graz: Kunstgarten Graz 2004.
Libretti
HĂśrspiele
⢠1970: Die Mauskoth und die Kuttlerin. SWFSWF.
⢠1971: Die unbekannte Hand. Regie: Ferry Bauer. ORF OberÜsterreich.
⢠1971: LÜffelweise Mond. Regie: Klaus Mehrländer. WDR.
⢠1977: Ich mÜchte, ich mÜchte die Welt. SWF.
⢠1979: Die Mondfrau. SDR, ORF.
⢠1986: Biberzahn und der Khan der Winde. Regie: Hartmut Kirste. SDR, NDR.
⢠1986: Binnengespräche. Regie: Ernst Wendt. SDR, ORF Wien.
⢠1988: Tingeltangel oder Bin ich noch am Leben? Regie: Manfred Marchfelder. SDR, ORF Wien.
⢠1990: Mister Rosa oder Die Schwierigkeit, kein Zwerg zu sein. Regie: GÜtz Fritsch. ORF Wien.
⢠1991: Die Mozart hÜrende Hanako und ihre fßnf Kätzchen. Mit Kazuko Saegura. Regie: Georg Madeja. ORF Wien.
⢠1992: Anstandslos. Regie: GÜtz Fritsch. ORF, WDR.
⢠1993: Der grasgrßne Steinfresser. Regie: Johannes Rausch. ORF Vorarlberg.
⢠1994: Eine Liebe in Erzurum. Regie: GÜtz Fritsch. ORF, WDR.
⢠1996: Miss Potter hat es sich anders ßberlegt. ORF, WDR.
⢠1997: Genesis. Radio Bremen.
⢠1997: Vier Verse fßr einen Mantel oder die Verwandlung des Abu Seid von Serug, WDR.
Ăbersetzungen
⢠Ana Novac: Die schĂśnen Tage meiner Jugend. Ăbersetzung aus dem Ungarischen, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt, 1967.
⢠Andor Endre GellĂŠri: B. und andere Prosa. Ăbersetzung aus dem Ungarischen, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1969; wieder als Budapest und andere Prosa, Berlin: Suhrkamp, 1990.
⢠Såndor WeÜres: Der von Ungern. Gedichte und fßnf Zeichnungen. Ausgewählt und aus dem Ungarischen, gemeinsam mit Robert Stauffer, Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1969.
⢠Edward Lear/Edward Gorey: Die Jumblies. Ăbersetzung aus dem Englischen, Frankfurt a. M.: Insel, 1970.
⢠MiklĂłs MĂŠszĂśly: Saul. Ăbersetzung aus dem Ungarischen, MĂźnchen: Hanser, 1970.
⢠IstvĂĄn ĂrkĂŠny: Katzenspiel. Ăbersetzung aus dem Ungarischen, Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1972.
⢠Alan Aldridge/William Plomer: Der Butterfly Ball und das Grashßpferfest. Aus dem Englischen von Barbara Frischmuth und Peter Williams, Frankfurt a. M.: Insel, 1974.
⢠MiklĂłs MĂŠszĂśly: Gestaltungen. Ăbersetzung aus dem Ungarischen, Berlin: Literar. Colloquium 1975 (LCB-Editionen 38).
⢠IstvĂĄn ĂrkĂŠny: Familie TĂłt. Ăbersetzung aus dem Ungarischen, Berlin: Henschelverlag Kunst u. Gesellschaft, 1975; wieder in: Das elfte Gebot: moderne ungarische Dramen, Leipzig: Reclam, 1977.
Filme
⢠Der Mäuseschreck. TV-Bildergeschichte nach einem Puppenspiel von Barbara Frischmuth. Regie: Tony Munzlinger. SWF, 1972.
⢠Na und. Eine Hexengeschichte. Fernsehfilm, SWF 1972.
⢠Die Prinzessin in der Zwirnspule. TV-Zeichentrickfilm nach Barbara Frischmuth. Regie: Tony Munzlinger. SWF, 1973.
⢠Ida â und Ob. BR 1973.
⢠Baum des vergessenen Hundes. Fernsehfilm, ORF 1976.
⢠Abschiede. TV-Film in zwei Teilen. Drehbuch (nach einer Novelle von Arthur Schnitzler und einer Erzählung von Barbara Frischmuth) Regie: Gedeon Kovåcs. ORF, ZDF, 1986.
⢠Otter. Fernsehspiel. ORF 1985.
⢠Ausseerland, ORF, 1991.
⢠Rabenmutter, Regie: Christian Berger, ORF, 1991.
⢠Sommersee. Fernsehserie in sechs Folgen, Regie: Erhard Riedlsperger, ORF, ZDF, 1992.
Ăffentliche Reden
⢠Laudatio anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an Assia Djebar im Jahr 2000 während der Frankfurter Buchmesse in der Paulskirche: Laudatio, Rede und Ăbersetzung der Rede (PDF-Datei), S. 2â7.
Literatur
⢠Helene Kausl: Formen von Familie bei Frischmuth. Eine Analyse unterschiedlicher Familienkonstellationen und Beziehungen im Werk Barbara Frischmuths. Dipl.arb., Wien 2020.
⢠âIch schreibe, also bin ichâ. Schreibweisen bei Barbara Frischmuth, hrsg. v. Anna Babka, Silvana Cimenti u. Peter Clar. Sonderzahl, Wien 2019, ISBN 978-3-85449-529-1.
⢠âIm Liegen ist der Horizont immer so weit wegâ. GrenzĂźberschreitungen bei Barbara Frischmuth, hrsg. v. Anna Babka u. Peter Clar. Sonderzahl, Wien 2016, ISBN 978-3-85449-465-2.
⢠Andrea Horvåth: Wir sind anders. Gender und Ethnizität in Barbara Frischmuths Romanen. KÜnigshausen u. Neumann, Wßrzburg 2007, ISBN 978-3-8260-3632-3.
⢠Barbara Frischmuth, hrsg. v. Silvana Cimenti u. Ingrid SpÜrk. Literaturverl. Droschl, Graz u. a. 2007. (= Dossier. Die Buchreihe ßber Üsterreichische Autoren; Extra) ISBN 978-3-85420-719-1.
⢠Edith B. Vandervoort: The emergence of female adolescent protagonists in selected twentieth-century novels from French Canada, Germany, and Austria. Univ. of Tennessee, Diss., Knoxville 2003.
⢠Barbara Frischmuth. Fremdgänge. Ein illustrierter Streifzug durch einen literarischen Kosmos, hrsg. v. Daniela Bartens u. Ingrid SpÜrk. Residenz-Verl., Salzburg u. a. 2001, ISBN 3-7017-1255-7.
⢠Matthias Luserke: Schule erzählt. Literarische Spiegelbilder im 19. und 20. Jahrhundert. Vandenhoeck & Ruprecht, GĂśttingen 1999 (= Kleine Reihe V&R; 4016), S. 109â116.
⢠Barbara Frischmuth in contemporary context, hrsg. v. Renate S. Posthofen. Ariadne Press, Riverside, Calif. 1999, ISBN 1-57241-054-X.
⢠Beate Mßller: Das Phantastische in der Frauenliteratur. Vergleichende Betrachtungen zu ausgewählten Werken Irmtraud Morgners und Barbara Frischmuths. Leipzig, 1995. (= Deutsche Hochschulschriften; 2290) ISBN 3-8267-2290-6.
⢠Barbara Frischmuth, hrsg. v. Kurt Bartsch. Literaturverl. Droschl, Graz u. a. 1992 (= Dossier. Die Buchreihe ßber Üsterreichische Autoren; 4).
⢠Silvia Maria Koger: Die Funktion der Schauplätze im erzählerischen Werk von Barbara Frischmuth. Dipl.-Arb. Univ. Wien 1990.
⢠Bärbel Kuehn: Kindergeschichte, Spiel und Parabel. Untersuchungen zu kurzen Prosatexten um 1970. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1988. (= Analysen und Dokumente; 23) ISBN 3-8204-1084-8.
⢠Gerlinde Saupper: Barbara Frischmuth. Versuch einer Charakteristik des Gesamtwerks unter besonderer BerĂźcksichtigung der Trilogie: âDie Mystifikation der Sophie Silberâ (1976), âAmy oder die Metamorphoseâ (1978) und âKai und die Liebe zu den Modellenâ (1979). Hausarbeit Univ. Wien 1984.
⢠Beatrix RÜdl: Barbara Frischmuth: Eine Studie zur Rezeption ihrer Werke. Hausarbeit Univ. Wien 1983.
Weblinks
Commons
: Barbara Frischmuth
â Sammlung von Bildern
⢠Literatur von und ßber Barbara Frischmuth im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Webpräsenz von Barbara Frischmuth
⢠Barbara Frischmuth bei IMDb
⢠Archivaufnahmen mit und Ăźber Barbara Frischmuth im Onlinearchiv der Ăsterreichischen Mediathek (Lesungen, Radiobeiträge)
Einzelnachweise
cite-note-kleinezeitung-11. â Bernd Melichar: Schriftstellerin Barbara Frischmuth ist tot. In: kleinezeitung.at. 31. März 2025, abgerufen am 31. März 2025.
cite-note-0-22. â Hans Haider: Barbara Frischmuth, eine Biographie. In: Kurt Bartsch (Hrsg.): Dossier. Band 4. Literaturverlag Droschl, Graz 1992, ISBN 3-85420-301-2, S. 151 ff.
cite-note-33. â Kindheit. Abgerufen am 10. Januar 2021.
cite-note-44. â Schriftstellerin Barbara Frischmuth ist gestorben. In: diepresse.com. 31. März 2025, abgerufen am 31. März 2025.
cite-note-55. â Autorin Barbara Frischmuth gestorben. In: steiermark.orf.at. 31. März 2025, abgerufen am 31. März 2025.
cite-note-66. â Literatin Barbara Frischmuth beigesetzt. In: steiermark.orf.at. 22. April 2025, abgerufen am 23. April 2025.
cite-note-77. â Josef-Krainer-PreisträgerInnen 2003. 19. März 2003, abgerufen am 31. März 2025.
cite-note-88. â Presse-Service: Archivmeldung: Wiener Ehrenzeichen fĂźr Schriftstellerin Barbara Frischmuth. 9. April 2019, abgerufen am 28. November 2024.
cite-note-99. â Barbara Frischmuth erhält Ehrenring des Landes Steiermark. Abgerufen am 4. Juli 2019.
cite-note-1010. â GroĂe Ehrenzeichen des Landes Steiermark an Helmut Marko und Hellmut Samonigg Ăźberreicht. In: steiermark.at. 6. Juni 2024, archiviert vom Original am 6. Juni 2024; abgerufen am 31. März 2025.
cite-note-1111. â Libretto fĂźr das sirene Operntheater. Abgerufen am 31. März 2025.